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Einsatztauchen

Erfolgreicher Crossover-Abschluss

Veröffentlicht: 09.05.2026
Autor: Tauchen
Prüflinge aus dem Bezirk Mönchengladbach
Alle Prüflinge
Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse
Übergabe der Urkunden
Übergabe der Urkunden
Übergabe der Urkunden
Start am Morgen
Fertig machen
Ab ins Wasser
Sicher wieder raus kommen
Leinenführung als Signalmann
Die Einhelfermethode nach der Rettung
Technische Begleitung durch den ROV
Technische Begleitung durch den ROV
Unterstützung von den erfahrenen Einsatztauchern
Der Tauchtrupp des Bezirks Mönchengladbach am Prüfungstag

Sieben neue Einsatztaucher der Stufe 1 qualifiziert

Am 09. Mai 2026 absolvierten insgesamt sieben Einsatzkräfte erfolgreich ihre Prüfung zum Einsatztaucher der Stufe 1 (ET1). Das Teilnehmerfeld setzte sich bezirksübergreifend zusammen aus:

  • 3 Einsatztauchern des Bezirkes Mönchengladbach
  • 2 Einsatztauchern des Rhein-Kreises Neuss
  • 2 Einsatztauchern aus Kevelaer

Fachlicher Fokus der Prüfung
Die Prüfung im Rahmen des Crossovers dient dazu, bereits vorhandene taucherische Qualifikationen auf die spezifischen Standards und Dienstvorschriften der DLRG (insbesondere die DGUV Regel 105-002 und Anweisungen für das Gerätetauchen) zu übertragen.
Im praktischen Teil wurden kritische Einsatzszenarien unter erschwerten Bedingungen simuliert:

  • Suchverfahren: Durchführung des Suchmusters „Scheibenwischer“ bei Nullsicht. Hierbei steht die exakte Kommunikation zwischen Taucher und Signalmann sowie die Orientierung ohne visuelle Referenzpunkte im Vordergrund.
  • Notfallmanagement: Die schnelle und sichere Bergung eines verunfallten Tauchers an die Oberfläche.
  • Medizinische Erstversorgung: Unmittelbare Einleitung der Rettungskette, inklusive Sauerstoffgabe und Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) in der Einhelfermethode.

Technologische Begleitung und Ausbildungserweiterung
Ein besonderer Aspekt dieser Prüfung war der Einsatz eines ROV (Remotely Operated Vehicle). Die Unterwasserdrohne wurde zur begleitenden Überwachung der Prüfungsteile genutzt. Dies ermöglichte den Prüfern und angehenden Ausbildern, die unter Wasser ablaufenden Prozesse in Echtzeit zu verfolgen und im Anschluss präziser zu evaluieren. Für die Ausbilder-Anwärter bot der Tag eine wertvolle Plattform, um praktische Erfahrung in der Bewertung von Prüfungsleistungen unter Einsatzbedingungen zu sammeln.

Belastungsprobe durch Realalarmierung
Die operative Belastbarkeit des gesamten Teams wurde durch eine Realalarmierung während des laufenden Prüfungsbetriebs auf die Probe gestellt. Der Tauchtrupp des Rhein-Kreises Neuss wurde unmittelbar zu einem Einsatz gerufen.
Durch die hohe Präsenz von qualifizierten Helfern und die koordinierte Zusammenarbeit zwischen dem Bezirk Mönchengladbach und den Trupps aus Neuss konnte der Einsatz parallel zum verbleibenden Prüfungsgeschehen professionell abgearbeitet werden. Diese Situation verdeutlichte die Notwendigkeit funktionierender Schnittstellen zwischen den verschiedenen Gliederungen im Ernstfall.

Fazit
Mit dem erfolgreichen Abschluss stehen den jeweiligen DLRG-Gliederungen sieben neue, einsatzbereite Fachkräfte zur Verfügung. Die reibungslose Kooperation während der Prüfung und des parallelen Realeinsatzes bestätigt die Effektivität der gemeinsamen Ausbildungsgänge in der Region.

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